ORF‑Journalist Philipp Maschl stärkt Medienkompetenz am BOGY
Wie können junge Menschen sich sicher im digitalen Raum bewegen? Und wie lassen sich manipulierte Inhalte erkennen, bevor sie Schaden anrichten? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer intensiven Workshop‑Reihe, die am 25. und 26.11.2025 von Philipp Maschl, ORF‑Moderator und Journalist, am BOGY durchgeführt wurde und die nur durch die Fördergelder von Erasmus+ möglich war.
In den Genuss der Schüler-Workshops kamen an beiden Vormittagen – jeweils klassenweise – alle Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe. Sie lernten, wie digitale Falschmeldungen funktionieren – und vor allem, wie man sie entlarvt. Mit interaktiven Übungen, anschaulichen Beispielen und gemeinsamen Diskussionen entwickelten die Jugendlichen ein bewusstes Verständnis dafür, warum Fake News entstehen, wie vorsichtig mit Informationen im Netz umgegangen werden muss und welche Rolle unterschiedliche Perspektiven im Journalismus spielen.
Beim abendlichen Informationsabend zur digitalen Sicherheit standen die Eltern im Fokus. Bei der Online-Veranstaltung ging es darum, auf welchen Plattformen Jugendliche aktiv sind, wie Falschmeldungen im Familienalltag thematisiert werden können und Cybermobbing minimiert werden kann. Nach einem fundierten Überblick durch den Wiener Journalisten nutzten viele Eltern die Gelegenheit, Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen einzubringen.
Für das Kollegium hatte der versierte ORF-Moderator am zweiten Tag seines Besuches eine Fortbildung im Gepäck, die wertvolle Einblicke in aktuelle Nutzungsmuster verschiedener Altersgruppen bot. Anhand praxisnaher Fallbeispiele erarbeiteten die Lehrkräfte Strategien, um mit ihren Klassen Schritt für Schritt gefälschte Inhalte zu analysieren und digitale Resilienz zu fördern.
Die Veranstaltung machte einmal mehr deutlich: Digitale Medienkompetenz ist eine ganz zentrale Zukunftsaufgabe. Durch die Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern entsteht ein starkes Fundament für mehr Sicherheit im digitalen Alltag.
Wir danken Philipp Maschl für seine Arbeit und Erasmus+ für die großzügige finanzielle Unterstützung.
Dorothea Ochs (Erasmus+-Koordinatorin)



