PAD 2018

Zwei Wochen lang waren 12 inter­na­ti­na­le Gast­schü­ler und Gast­schü­le­rin­nen am Boden­see im Fami­li­en­auf­ent­halt. Jetzt geht auch ihre vier­wö­chi­ge Sti­pen­di­ums­zeit in Deutsch­land nach Auf­ent­hal­ten in Ham­burg und Ber­lin zu Ende.

Zeit für uns, zurück zu bli­cken auf die zwei schö­nen und ereig­nis­rei­chen Wochen. Die PAD­ler haben selbst ihr Pro­gramm bei uns beschrie­ben – frei­lich nur die Aus­flü­ge, das vie­le sozia­le Mit­ein­an­der und die Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten waren eher zum Genie­ßen da, als für eine erneu­te Deut­sch­übung.

Bil­der fol­gen 🙂

Staats­kanz­lei

Am Mitt­woch der 7. Juli, 2018 sind wir zu dem Minis­te­ri­um der Finan­zen und der Staats­kanz­lei gegan­gen. Wir sind mit dem Bus nach Mün­chen gefah­ren und da haben wir das Minis­te­ri­um der Finan­zen besich­tigt. Uns ist erklärt, wie das Sys­tem des Minis­te­ri­ums ist und was da gemacht wird. Wir haben auch ein Spiel gespielt, in dem wir unse­re neu­en Kennt­nis­se nut­zen könn­ten. Spä­ter haben wir auch einen Tagungs­raum besucht neben dem Zim­mer des Bun­des­kanz­lers.

Nach dem Minis­te­ri­um der Finan­zen sind wir in die Bun­des­kanz­lei gegan­gen. Da beka­men wir eine Füh­rung durch die Kanz­lei. Wir haben uns im Tagungs­raum auf die Stuh­len der Minis­ter gesetzt und auch ein biss­chen eine Sit­zung abge­hal­ten, genau wie die Minis­ter.

Unse­rer Mei­nung nach war das Minis­te­ri­um der Finan­zen sehr kom­pli­ziert. Es ist wirk­lich schwie­rig zu ver­ste­hen wie die Gestal­tung des Minis­te­ri­ums tat­säch­lich arbei­tet. Es war dar­um auch sehr schwer die gan­ze Prä­sen­ta­ti­on zu fol­gen. Dage­gen war die Bun­des­kanz­lei sehr inter­es­sant. Es war ein­zig­ar­tig, sehen zu kön­nen, wie die baye­ri­sche Regie­rung funk­tio­niert. Wir konn­ten auch das baye­ri­sche Sys­tem ver­glei­chen mit dem Sys­tem unse­res Hei­mat­lan­des.

Die­ser Tag war nicht nur inter­es­sant, son­dern auch sehr gemüt­lich, denn wir haben eine ganz tol­le Grup­pe mit Preis­trä­gern aus vie­len unter­schied­li­chen Län­dern. Durch das Pro­gramm die­ses Tags beka­men wir vie­le The­men für unse­re Gesprä­che um von zu reden. Wenn wir selbst kein The­ma haben, bekom­men wir das vom Pro­gramm.

Obst- und Wein­gär­ten in Non­nen­horn

Am 10ten Juli sind wir, die PAD-Preisträger, zu einer Füh­rung nach Non­nen­horn gefah­ren. Eine Rei­se­lei­te­rin hat uns von Beson­der­hei­ten der Obst- und Wein­gär­ten erzählt und von Geheim­nis­sen der Bio-Kultur berich­tet. Wir sind zuerst in die Obst­fel­der gegan­gen und zwar zu Äpfel- und Bir­nen­bäu­men. Da hat sie uns erzählt, dass es sehr schwie­rig ist, Bio-Obst anzu­bau­en. Zum Bei­spiel haben wir gelernt, dass wenn Äpfel nicht mit Pes­ti­zi­den bear­bei­tet wer­den, wer­den sie von Bak­te­ri­en, Insek­ten und Pil­zen befal­len. Auch Hagel stellt eine Gefahr für das Obst dar, weil die Früch­te dann Druck­stel­len haben. Eine ande­re Beson­der­heit von Bio-Äpfeln ist, dass man auf die Anzahl von Früch­ten auf dem Baum ach­ten muss, damit sie nicht zu groß oder zu klein wer­den. Dann hat die Rei­se­lei­te­rin uns eini­ge Namen von Pflan­zen bei­gebracht, wie zum Bei­spiel den wil­den Spi­nat.

Dann haben wir die Reben besich­tigt, sowohl die ältes­ten als auch die neu gepflanz­ten und etwas über die ver­schie­de­nen Trau­ben­sor­ten erfah­ren. Spä­ter, wäh­rend unse­rer Füh­rung, haben wir uns ein klei­nes bio­lo­gi­sches Geschäft ange­schaut. Da waren eini­ge Früch­ten (wie Apri­ko­sen, Pfir­si­che und Pflau­men) und Mar­me­la­den, die alle in der Regi­on her­ge­stellt wur­den. Dann haben wir eine alte Trau­ben­pres­se gese­hen, die mit der Hebel-Anlage bis zum 1951 funk­tio­nier­te und von min­des­tens drei Men­schen betä­tigt wur­de. Am Ende sind wir alle zu einer Braue­rei gegan­gen, wo wir eine Mög­lich­keit bekom­men haben, sel­ber wei­ßen Wein zu kos­ten, und wir alle den­ken, dass er einen guten Geschmack hat­te!

Zum Schluss lässt es sich behaup­ten, dass es sich gelohnt hat, die­se Füh­rung zu unter­neh­men, denn wir hat­ten viel Spaß dabei und uns wur­de etwas Neu­es bei­gebracht. Wir wer­den auch nicht ver­ges­sen, dass bio­lo­gi­sches Essen sehr wich­tig für unse­re Gesell­schaft ist.

Damia­no Ber­to­li­ni und Ele­na Lug­anska­ya

Aus­flug nach Kon­stanz

Am Mitt­woch 11/07/2018 ist die PAD Grup­pe 15 mit ihren Gast­ge­schwis­tern nach Kon­stanz gereist. Unser Zug soll­te um 8.05 los­fah­ren, aber unse­re Rei­se hat erst um 8.35 begon­nen. In Fried­richs­ha­fen sind wir aus­ge­stie­gen. Da hat uns der Kata­ma­ran erwar­tet und uns nach Kon­stanz gebracht.

Zuerst haben wir in 5 Grup­pen ein Stadt­ral­ly gemacht. Wir muss­ten 5 Sehens­wür­dig­kei­ten mit ein paar Indi­zi­en fin­den und da alle zusam­men ein Foto mit der Sehens­wür­dig­keit machen. Am Anfang war es schwie­rig, trotz­dem haben wir viel Spaß gehabt und Kon­stanz sehr gut ken­nen­ge­lernt.

Danach folg­te das Mit­tags­es­sen. Vie­le von uns haben in McDo­nalds geges­sen, ande­re haben danach ein Eis genos­sen. Dann hat­ten wir Frei­zeit. Man­che haben sich Kon­stanz bes­ser ange­schaut und sind auch auf dem Kir­chen­turm hoch­ge­klet­tert. Ande­re sind shop­pen gegan­gen, sie haben sich zum Bei­spiel Klei­der oder klei­ne Sou­ve­nirs gekauft. Zum Glück ist nie­mand ver­lo­ren gegan­gen, weil Kon­stanz sehr gemüt­lich und leicht zu ori­en­tie­ren ist.

Um 15:30 haben wir uns neben dem Hafen wie­der getrof­fen. Wir haben vie­le Grup­pen­fo­tos vor der „Impe­ria“ gemacht. Spä­ter haben wir auf einer grü­nen Wie­se geses­sen, Musik gehört und zusam­men gere­det. Am Ende sind wir mit dem Kata­ma­ran zurück gefah­ren. Wir alle waren sehr müde aber sehr froh, dass unse­re Grup­pe eine wun­der­schö­ne Zeit zusam­men ver­bracht hat.

Ein Vor­teil unse­rer Rei­se war, dass unse­re Gast­ge­schwis­ter mit uns gekom­men sind. Wir haben die Mög­lich­keit gehabt die ande­ren bes­ser ken­nen­zu­ler­nen. Das schö­ne Wet­ter hat die­sen Tag noch bes­ser gemacht.

Jana Ste­kar und Ana­sta­si­ia Seme­ni­uk

Inter­na­tio­na­len Abend am 12. Juli

Tische voll mit typi­sches Essen aus unse­rer Hei­mat, Mädels in Dirndl, Jungs in Leder­ho­sen und sehr viel Lachen: das ist, wie der inter­na­tio­na­le Abend für uns aus­sah.

Vor­her wur­den wir in Grup­pen ein­ge­teilt und haben den gan­zen Nach­mit­tag mit den Leu­ten unse­res Lan­des ver­bracht. Die Gerich­te, die wir gekocht haben, waren alle sehr unter­schied­lich aber alles hat sehr gut geschmeckt. Es gab Schwei­zer Raclette, Pupu­sas aus El Sal­va­dor, Israe­li­sche Fala­fel und noch so viel lecke­res, dass es fast zu viel ist um alles zu nen­nen. Natür­lich fehl­ten die Baye­ri­sche Bre­zen nicht!

Jede Grup­pe hat einen sehr schö­nen Vor­trag vor­be­rei­tet. Man­che waren sehr inter­ak­tiv: wir haben zum Bei­spiel einen Tanz aus­wen­dig gelernt! Sonst gab es auch Quiz oder Schau­spiel und alle Prä­sen­ta­tio­nen waren sehr inter­es­sant. Alle Gast­schü­ler, Gast­ge­schwis­ter, Eltern und Leh­rer (und natür­lich auch Nina 😉 ) haben begeis­tert zuge­hört. Wir haben sehr vie­le neue Sachen über ande­re Län­der gelernt. Jetzt wis­sen wir zum Bei­spiel, was die Gebräu­che in El Sal­va­dor, ein für uns bis­her ziem­lich unbe­kann­tes Land, sind.

Im all­ge­mei­ne waren die Prä­sen­ta­tio­nen sehr lus­tig und wir haben unglaub­lich viel gelacht. Kei­ner hat den Abend lang­wei­lig gefun­den!

Ale­xia Gay und Anna Veerhoek

Oper: „Car­men“ am 14. Juli

Am Sams­tag­abend haben wir auf der See­büh­ne die Oper Car­men ange­schaut. Die Oper han­del­te von Car­men, eine wil­de und  lei­den­schaft­li­che Zigeu­ne­rin, die sich in Don Jose, ein spa­ni­scher Bri­ga­dier, ver­liebt. Don Jose ist sehr eifer­süch­tig auf Escar­mil­lio, ein Stier­kämp­fer, der mit Car­men zusam­men sein woll­te. Am Ende wur­de Car­men von Don Jose getö­tet, da sie Escar­mil­lio Don Jose vor­ge­zo­gen hat.

Die Büh­ne ist wun­der­schön, da sie auf dem Was­ser steht. Die gan­ze Büh­ne ist auf Spiel­kar­ten gebaut, die sich wäh­rend der Oper ver­schie­bet um die Sze­nen dar zu stel­len. Auf bei­den Sei­ten der Büh­ne gibt es zwei gro­ße Frau­en­hän­de. Die rech­te Hand hat ein Ring und die lin­ke Hand hält eine Ziga­ret­te. Die Schau­spie­ler benutz­ten das gan­ze Büh­nen­bild. Zum Bei­spiel waren sie in den Hän­de und am Was­ser. Im letz­ten Akt wur­de ein Feu­er­werk benutzet.

Die Oper war ganz toll und inter­es­sant. Es war eine sehr schö­ne Nacht in Bre­genz.

Jose Adan Cua­dra und Abi­ga­il Zams­ky

 

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