Wien­fahrt der Q11 (Update: 21.07.)

Tag 1:

Am Sonn­tag­mor­gen tra­fen wir uns, manch einer vom Stadt­fest am vori­gen Abend noch leicht ange­schla­gen, in Bre­genz, um unse­re sechs­tä­gi­ge Stu­di­en­fahrt nach Wien anzu­tre­ten. Nach der ereig­nis­lo­sen, aber kurz­wei­li­gen Zug­fahrt bot der Weg zum Hotel Gele­gen­heit ers­te Ein­drü­cke der Stadt Wien zu erha­schen. Im Hotel ange­kom­men konn­ten wir unse­re Zim­mer bezie­hen und zu Abend essen, spä­ter bra­chen wir noch in die Wie­ner Innen­stadt auf, um den Tag ent­spannt aus­klin­gen zu las­sen…

Tag 2:

Am ers­ten voll­stän­di­gen Tag unse­rer Rei­se haben wir zunächst ein Refe­rat über die Staats­oper vor Ort ange­hört, bevor wir die zahl­rei­chen, prunk­vol­len Grab­stät­ten der Habs­bur­ger Kapuz­zi­ner-Gruft besich­tig­ten. Anschlie­ßend haben wir mit einer Prä­sen­ta­ti­on zur Wie­ner Kaf­fee­kul­tur die Mit­tags­pau­se ein­ge­läu­tet. Gut gestärkt infor­mier­ten wir uns im Sis­si-Muse­um über die wohl bekann­tes­te  Kai­se­rin Öster­reichs. Eben­falls in der Hof­burg beka­men wir einen Ein­blick in die Sil­ber­kam­mer.
Das Pro­gramm wur­de durch eine anschau­li­che Füh­rung eines Schü­lers um und durch den Ste­phans­dom abge­run­det.

Vor der Staats­oper
Tafel­aus­sät­ze in der Sil­ber­kam­mer der Hof­burg
Refe­rat vor dem Ste­phans­dom
Der Ste­phans­dom („Steffl”)
Wien vom Ste­phans­dom aus
Im Hotel

Tag 3:

Am Diens­tag haben wir gemein­sam das Haus der Musik besich­tigt und dabei vie­le neue Din­ge über Musik und Kom­po­nis­ten durch inter­ak­ti­ve Sta­tio­nen gelernt. Danach schau­ten wir uns die beein­dru­cken­de Wie­ner Seces­si­on an und sind im Anschluss zum Nasch­markt essen gegan­gen. Am Nach­mit­tag hat­ten wir die freie Wahl zwi­schen dem klas­si­schen Leo­pold­mu­se­um und dem moder­nen Mumok­mu­se­um, wel­che bei­de im Muse­ums­quar­tier sta­tio­niert sind. Am Abend gin­gen wir gemein­sam zu der Anna­kir­che und haben uns dort ein Streich­quar­tett ange­hört.

Ton­lei­ter­trep­pe im Haus der Musik
Gebäu­de der Seces­si­on
Refe­rat vor der Karls­kir­che
In der Karls­kir­che
Blick auf das Muse­um für Moder­ne Kunst (mumok)

Tag 4:

Am Mitt­woch mach­ten wir uns nach dem Früh­stück auf den Weg zur UNO-City, einem der 4 Haupt­sit­ze der Ver­ein­ten Natio­nen. Nach der 90 minü­ti­gen Füh­rung, die für die meis­ten sehr inter­es­sant und lehr­reich war, freu­ten sich alle auf die Mit­tags­pau­se und nach dem Essen in der Stadt kamen alle zu einem der ein­drucks­volls­ten Orte Wiens, dem ‑wie wir dort lern­ten- Prunk und Par­ty­schloss Bel­ve­de­re von Prinz Eugen, um dort durch das Gebäu­de und die aus­ge­stell­ten Kunst­wer­ke von berühm­ten Malern wie Gus­tav Klimt geführt zu wer­den. Trotz der sehr leb­haft gehal­te­nen Füh­rung mach­te sich lang­sam die Müdig­keit bei den meis­ten bemerk­bar und alle waren froh, ein wenig Zeit zur Erho­lung zu haben. Abends tra­fen wir uns dann an der jahr­markt­ähn­li­chen Ver­gnü­gungs­mei­le, dem Pra­ter, um den Tag mit etwas leich­te­rer Unter­hal­tung aus­klin­gen zu las­sen.

UNO-City
UNO-City
In der IAEA
Vor einem Por­trait von Prinz Eugen von Savoy­en
Füh­rung im Obe­ren Bel­ve­de­re
Vor dem Obe­ren Bel­ve­de­re
Refe­rat vor dem Obe­ren Bel­ve­de­re
Blick auf Wien und das Unte­re Bel­ve­de­re
Auf dem Pra­ter im Free­fall­tower
Auf dem Pra­ter

Tag 5:

Nach einem stär­ken­den Früh­stück und drei wei­te­ren Refe­ra­ten mach­ten wir uns am Don­ners­tag um 9 Uhr auf den Weg zur Stra­ßen­bahn. Mit die­ser fuh­ren wir gemein­sam zu dem Natur­his­to­ri­schen und Kunst­his­to­ri­schen Muse­um. Dort teil­ten wir dann die Grup­pe, da eini­ge das Natur­his­to­ri­sche Muse­um besich­ti­gen woll­ten und der ande­re Teil sich lie­ber die Aus­stel­lung des Kunst­his­to­ri­schen Muse­ums anse­hen woll­te. Danach mach­ten wir uns mit der U‑Bahn auf den Weg zu dem Hun­dert­was­ser-Haus. Dort hör­ten wir einen Vor­trag über den Künst­ler und sein Werk und einen Vor­trag über die Donau und deren Bedeu­tung für Wien. Am Abend aßen wir gemein­sam in einem Restau­rant nach Wie­ner Art. Spä­ter hat­ten wir bis 11 Uhr noch­mal genug Zeit um die Stadt wei­ter zu erkun­den.

Im Kunst­his­to­ri­schen Muse­um
Im Natur­his­to­ri­schen Muse­um
Maria-The­re­sia-Denk­mal zwi­schen den Muse­en
Das Hun­dert­was­ser­haus
Refe­rat vor dem Hun­dert­was­ser­haus

Fazit:

Wie­der in Bre­genz ange­kom­men steht eines fest, das oft gehör­te „Geht voll Dig­ga” ist kein wür­di­ges Schluss­wort. Wien ist zwar mit all sei­nen Prunk­bau­ten, Loka­len und Muse­en eine sehr dank­ba­re Kulis­se für eine gelun­ge­ne Rei­se, unser beson­de­rer Dank geht aller­dings noch­mal an Frau Mül­ler-Kauf­mann, die, unter­stützt von einem sehr viel Humor zei­gen­den Herrn Vog­ler, die­se unver­gess­li­che und äußerst har­mo­ni­sche Rei­se erst ermög­lich­te.

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