Alpen­pfle­ge auf der Lin­dau­er Hüt­te

Und jähr­lich grüßt das Mur­mel­tier
Bereits zum 12. Male reis­ten dies­mal 48 flei­ßi­ge Schü­ler des Boden­see-Gym­na­si­ums auf die Lin­dau­er Hüt­te nach Tschag­guns, um dort mit diver­sen Arbei­ten die Berg­bau­ern der Alpe Spo­ra zu unter­stüt­zen.
Nach der kurz­wei­li­gen Anrei­se, die eine klei­ne Wan­de­rung beinhal­te­te, gab es Gele­gen­heit zu essen und die Schlaf­plät­ze zu bezie­hen. Erst­ma­lig schlie­fen Schü­ler und Leh­rer näm­lich nicht in der Lin­dau­er Hüt­te, son­dern in lee­ren Stäl­len oder Zel­ten, was ein noch natur­ver­bun­de­ne­res Gefühl bot.
Frisch gestärkt und erholt ging es dann an die Arbeit: vom Jäten des für die Kühe unver­träg­li­chen wei­ßen Ger­m­ers, über Wege in Stand set­zen, dem so genann­ten „Gschwen­den“, wofür der Mond opti­mal stand (was bedeu­tet den Baum­wild­wuchs, spe­zi­ell den der Schwar­zen Erle und der Lat­schen­kie­fer, zu ent­fer­nen), Stei­ne ent­fer­nen bis hin zum Tra­gen und Auf­stel­len von Zaun­pfäh­len, gab es für jeden eine geeig­ne­te Auf­ga­be. Wesent­lich ist immer, dass wie­der „altes“ Wei­de­land urbar gemacht wird und dass  das zur Ernäh­rung wich­ti­ge Gras nach­wach­sen kann.
Doch es wur­de nicht nur gear­bei­tet; abends saßen alle  gemein­sam um ein Lager­feu­er und konn­ten dort Würst­chen und Mar­sh­mal­lows gril­len, wäh­rend ein paar Schü­ler mit Gitar­re und Gesang für die rich­ti­ge Stim­mung sorg­ten. Zudem nah­men wir ger­ne das Ange­bot von Rebec­ca (DAV Lin­dau) an, ers­te Klet­ter­er­fah­run­gen an einem Fel­sen zu machen.
Wir dan­ken der Alpe Spo­ra, der Gemein­de Tschag­guns, Tho­mas Beck, dem Wirt der Lin­dau­er Hüt­te, und dem VVV für die gute Zusam­men­ar­beit und Unter­stüt­zung.

Rebek­ka Mau­rus (Q11)

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