Zwei Gast­schü­ler sagen Danke!

Hal­lo! Wir hei­ßen Desi­ree und Lukas, sind 11 und 13 Jah­re alt und woh­nen in Kali­for­ni­en. Die­sen Som­mer durf­ten wir wie­der ein paar Wochen am Unter­richt am Bogy teilnehmen.
Unse­re Oma hat anfangs gar nicht ver­stan­den, dass wir in unse­ren Som­mer­fe­ri­en in die Schu­le wol­len. Sie hielt uns für ver­rückt und hat unse­re Mama ganz komisch ange­schaut. Die Zeit am Bogy war aber bis­her die tolls­te Zeit unse­rer Feri­en: alle Kin­der und auch die Leh­rer waren so nett mit uns und wir konn­ten alte Freun­de wie­der­se­hen, haben neue Freund­schaf­ten geschlos­sen und erlebt, wie es ist in Deutsch­land in die Schu­le zu gehen!
Vie­le Din­ge hier sind so anders als in den USA!
Die Feri­en dort sind 10 Wochen lang und des­halb ist es für uns auch mög­lich, län­ger in Deutsch­land zu bleiben.
Das Schul­ge­bäu­de des Bodensee-Gymnasiums ist auf meh­re­ren Stock­wer­ken, es ist hell und modern mit tol­len Foto­gra­fien und beein­dru­cken­den Kunst­wer­ken vie­ler Schü­ler. In den USA sind alle Klas­sen eben­erdig und jedes Klas­sen­zim­mer hat eine sepa­ra­te Ein­gangs­tür durch die man vom Schul­ge­län­de aus in den Raum kommt.
In Deutsch­land kom­men vie­le Kin­der zu Fuß und Fahr­rad in die Schu­le. Bei uns fah­ren die meis­ten mit dem gel­ben Schul­bus oder mit dem Auto.
Wir fin­den es toll dass man am Bogy vie­le Unter­richts­fä­cher in dem­sel­ben Klas­sen­raum hat. In den USA zie­hen wir von einem Klas­sen­zim­mer zum ande­ren und sind immer wie­der mit ande­ren Kin­dern zusammen.
Wir sind froh, dass wir hier am Bogy mit unse­ren Klas­sen­freun­den zusam­men­blei­ben konnten.
Mei­ne (Dési­rées) Lieb­lings­fä­cher waren Eng­lisch – es war inter­es­sant zu sehen wie die Spra­che hier unter­rich­tet wird und NUT, weil ich es sehr span­nend fand, ver­schie­de­ne Pflan­zen drau­ßen zu fin­den und im „Was blüht denn da?” Buch zu fin­den. Ich ken­ne mich jetzt viel bes­ser mit Pflan­zen und Bäu­men aus.
Ich (Lukas) habe beson­ders Phy­sik gemocht, weil wir inter­es­san­te Expe­ri­men­te mit Strohm durch­ge­führt haben und ich jetzt weiß, wie ein Strom­kreis­lauf funktioniert.
Beson­ders toll fin­den wir, dass der Unter­richt hier früh beginnt und auch früh endet. Dadurch konn­ten wir am Nach­mit­tag mit unse­ren Freun­den etwas unternehmen.

Dan­ke Frau Mer­wald und Herr Scherl, dass wir wie­der kom­men durf­ten und dan­ke an unse­re Klas­sen­ka­me­ra­den und Leh­rer, dass ihr uns so nett auf­ge­nom­men und inte­griert habt!
Desi­ree und Lukas