Volks­trau­er­tag 2021: Acht­sam­keit kann man lernen!

Schü­ler des Bodensee-Gymnasiums machen sich Gedan­ken zum Volkstrauertag

Es ist eine gute Tra­di­ti­on des Bodensee-Gymnasiums den Volks­trau­er­tag an der Lin­dau­er Peters­kir­che mit­zu­ge­stal­ten. Der Volks­trau­er­tag ist ein Tag der Trau­er und der Mah­nung, aber auch der Hoff­nung auf Ver­söh­nung, Ver­stän­di­gung und Frieden.

Der Wahl­kurs „Krea­ti­ve und jour­na­lis­ti­sche Schreib­for­men“ macht es sich jedes Jahr zur Auf­ga­be, medi­ta­ti­ve Gedan­ken zu die­sem beson­de­ren Tag der Erin­ne­rung zu sam­meln und zu Papier zu brin­gen.  In die­sem Jahr stand Acht­sam­keit im Fokus. Unse­re Kin­der und Jugend­li­chen erle­ben in ihrem Schul­all­tag über den Unter­richt hin­aus so man­ches Beglü­cken­de, aber auch Unschö­ne, das sie bewegt und beschäftigt.

Drei Schü­ler schrie­ben Erleb­nis­se ihres Schul­all­tags auf. Her­aus­ge­kom­men ist eine Pau­sen­si­tua­ti­on, wie sie die Jun­gen wirk­lich erlebt haben und die in zwei Ver­sio­nen dar­ge­bo­ten wur­de.  So wird in der klei­nen Geschich­te ein Fünft­kläss­ler in der Pau­se ein­mal am Auto­ma­ten von älte­ren Schü­ler weg­ge­drängt und über­gan­ge­nen. In der zwei­ten Geschich­te wird er wahr­ge­nom­men, und die älte­ren Schü­ler las­sen ihm sogar den Vortritt.

Carl Czer­wen­ka ‚7. Klas­se, Domi­nic Ros­ca und Mats Pud­lo, bei­de 5. Klas­se, sind die Autoren der klei­nen beein­dru­cken­den Tex­te, die die Zuhö­rer sicht­lich nach­denk­lich mach­ten. Beson­ders schön ist das Resu­mee, das lau­tet, dass unser All­tag viel leich­ter wäre, wenn wir alle mehr auf­ein­an­der ach­ten wür­den. Die gute Bot­schaft run­de­te die gelun­ge­ne Dar­bie­tung ver­söhn­lich ab: „Acht­sam­keit kann man ler­nen, aber dann gilt es auch acht­sam zu sein, um ande­ren nicht unnö­tig das Leben schwer zu machen.“

Ire­ne Heß, StDin

Vorheriger Beitrag
Woche der Nach­hal­tig­keit 2021
Nächster Beitrag
Zelt­la­ger in Ita­li­en … zumin­dest in der Simulation
Ähn­li­che Beiträge
Menü