Ser­puchow zu Gast 2017

Am Mor­gen des 28. Sep­tem­ber 2017 konn­ten wir unse­re Gäs­te aus Ser­puchow herz­lich an der Schu­le will­kom­men hei­ßen. Am Abend vor­her waren sie über Mün­chen in Lin­dau ange­kom­men und wohn­ten bis zum 7. Okto­ber bei unse­ren gast­ge­ben­den Schü­le­rin­nen und Schü­lern und deren Eltern.

Das Foto zeigt das P‑Seminar Welt­mu­sik bei der musi­ka­li­schen Begrü­ßung der Aus­tausch­grup­pe und deren Gast­ge­be­rin­nen und Gast­ge­ber in der Men­sa des BOGY.

Beim ers­ten Schul­haus­rund­gang inter­es­sier­ten sich unse­re Gäs­te auch für die Zeit­kap­sel der neu­en Fünft­kläss­ler, die erst im Jahr 2026 wie­der geöff­net wer­den soll.

Mit einem gemein­sa­men Abend­essen am 06. Okto­ber in einem Restau­rant in Non­nen­horn ging der dies­jäh­ri­ge inter­na­tio­na­le Schü­ler­aus­tausch mit Ser­puchow zu Ende. Einer der Höhe­punk­te war die Ver­tei­lung der Lin­dau­er Zei­tung vom sel­ben Tag an alle Gäs­te. Sie konn­ten den Arti­kel zum eige­nen Aus­tausch auch gleich druck­frisch lesen, denn Frau Augus­tin – dan­ke! – hat­te den Text ins Eng­li­sche über­setzt und jeder Zei­tung bei­gelegt.

Impres­sio­nen vom Abschluss­abend zeigt das zuge­hö­ri­ge Online-Fotoalbum.

Mit dem Päd­ago­gi­schen Kol­leg in Lind­aus Part­ner­stadt Ser­puchow ver­bin­det uns bereits seit über 20 Jah­ren eine enge Freund­schaft. Alle zwei Jah­re besucht eine deut­sche Schü­ler­grup­pe Russ­land und lernt dabei neben dem Schul- und All­tags­le­ben in Ser­puchow auch die bei­den Metro­po­len Mos­kau und St. Peters­burg ken­nen. Die berühm­ten „Wei­ßen Näch­te“, die man hier bei einer Schif­fahrt auf der Newa erle­ben darf, sind ein unver­gess­li­ches Erleb­nis.
Aber auch unse­re Hei­mat hat den rus­si­schen Gäs­ten eini­ges zu bie­ten. Neben Insel­rund­gang, Aus­flü­gen in den Bre­gen­zer Wald und die Rap­pen­loch­schlucht ste­hen Fried­richs­ha­fen mit dem Zep­pe­lin­mu­se­um, Mün­chen mit einem Abste­cher auf das Okto­ber­fest, Neu­schwan­stein mit unse­rem Mär­chen­kö­nig Lud­wig II. und Augs­burg mit dem unver­gleich­li­chen Fug­ger­vier­tel auf dem Pro­gramm. Was aber vor allem zählt, ist die gewach­se­ne Freund­schaft in den Fami­li­en über Natio­nal­tä­ten hin­aus, die jeden Tag des Zusam­men­seins so ein­zig­ar­tig macht.

Ire­ne Heß

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